Feiertage in Zypern für 2026
| Datum | Ferien Name |
|---|---|
| 2026-01-01 | Neujahrstag |
| 2026-01-06 | Offenbarung |
| 2026-02-23 | Grüner Montag |
| 20.03.2026, 16:46 Uhr +02:00 Uhr | März-Tagundnachtgleiche |
| 2026-03-25 | Griechischer Unabhängigkeitstag |
| 29.03.2026, 03:00 Uhr +02:00 Uhr | Beginn der Sommerzeit |
| 2026-04-01 | Nationalfeiertag Zyperns |
| 2026-04-10 | Karfreitag (orthodox) |
| 2026-04-11 | Karsamstag (orthodox) |
| 2026-04-12 | Ostersonntag (orthodox) |
| 2026-04-13 | Ostermontag (orthodox) |
| 2026-04-14 | Orthodoxer Osterdienstag (nur Banken) |
| 2026-05-01 | Tag der Arbeit/Erster Mai |
| 2026-06-01 | Orthodoxer Pfingstmontag |
| 2026-06-21T11:24:30+03:00 | Juni-Sonnenwende |
| 2026-08-15 | Mariä Himmelfahrt |
| 23.09.2026, 03:05:13 Uhr +03:00 | September-Tagundnachtgleiche |
| 2026-10-01 | Tag der Unabhängigkeit Zyperns |
| 2026-10-25T04:00:00+03:00 | Ende der Sommerzeit |
| 2026-10-28 | Ochi-Tag |
| 21.12.2026, 22:50:14 Uhr +02:00 | Dezember-Sonnenwende |
| 2026-12-24 | Heiligabend |
| 2026-12-25 | Weihnachtstag |
| 2026-12-26 | Zweiter Weihnachtsfeiertag |
| 2026-12-31 | Silvester |
Einführung zum Neujahrstag
Neujahr, gefeiert am 1. Januar, markiert den Jahresbeginn im gregorianischen Kalender, der heute weltweit weit verbreitet ist. Dieser festliche Anlass ist nicht nur eine Zeit der Besinnung und der Vorsätze, sondern auch eine reiche Mischung kultureller Traditionen. In vielen Ländern feiert man mit Feuerwerk, Partys und dem Singen von „Auld Lang Syne“, einem Lied, das Nostalgie für die Vergangenheit ausdrückt. Interessanterweise lassen sich die Ursprünge der Neujahrsfeiern bis in die Antike zurückverfolgen: Die Babylonier feierten das neue Jahr um die Frühlingstagundnachtgleiche, während die Römer den 1. Januar Janus, dem zweigesichtigen Gott der Anfänge und Übergänge, widmeten. Darüber hinaus haben verschiedene Kulturen ihre eigenen Bräuche, wie zum Beispiel die japanische Tradition des „Hatsumode“, des ersten Schreinbesuchs des Jahres, und das schottische „First Footing“, bei dem man nach Mitternacht als Erster ein Haus betritt und damit Glück bringt. Diese vielfältigen Bräuche unterstreichen den universellen Wunsch nach Erneuerung und Hoffnung, der den Beginn eines neuen Jahres begleitet.
Epiphanie Einführung
Das Dreikönigsfest, das am 6. Januar gefeiert wird, ist ein bedeutender Moment im christlichen liturgischen Kalender. Es erinnert an die Offenbarung Christi vor den Heiden, symbolisiert durch den Besuch der Heiligen Drei Könige. Dieser Feiertag ist reich an Traditionen und variiert in verschiedenen Kulturen. In vielen lateinamerikanischen Ländern ist er beispielsweise als „Día de los Reyes“ bekannt und beinhaltet oft festliche Umzüge und das Teilen eines besonderen Kuchens namens Rosca de Reyes. Im ostorthodoxen Christentum wird das Dreikönigsfest mit der Taufe Jesu im Jordan in Verbindung gebracht, die mit Wassersegnungen gefeiert wurde. Der Name „Epiphanie“ leitet sich vom griechischen Wort „epiphaneia“ ab, was „Offenbarung“ oder „Erscheinung“ bedeutet und den Moment hervorhebt, als die göttliche Natur Jesu offenbart wurde. Dieser Tag signalisiert in vielen Kulturen auch das Ende der Weihnachtszeit und ist somit eine zentrale Zeit der Besinnung und des Feierns.
Einführung zum Grünen Montag
Der Grüne Montag ist ein lebhafter Feiertag, der vor allem auf Zypern gefeiert wird und den Beginn der Fastenzeit im orthodoxen Kalender markiert. Er fällt auf den ersten Tag der Fastenzeit und findet je nach Osterdatum typischerweise Ende Februar oder Anfang März statt. Dieser festliche Anlass lädt Familien und Freunde zu Picknicks und Festessen im Freien ein. Dabei wird ein vegetarisches Menü mit symbolträchtigen Speisen wie frischem Gemüse, Hülsenfrüchten und Oliven serviert. Der Tag ist reich an Traditionen: Oft werden Drachen steigen gelassen, um den Frühlingsanfang und die innere Erbauung zu symbolisieren. Interessanterweise ist der Grüne Montag nicht nur ein Festtag, sondern auch eine Zeit für verschiedene Freizeitaktivitäten wie Wandern und Naturerlebnisse, die die Themen Erneuerung und Wiedergeburt widerspiegeln. Sein Name leitet sich von dem üppigen Grün ab, das diese Jahreszeit charakterisiert. Er ist eine Feier der Fülle der Erde und eine Möglichkeit, sich mit der Natur und der Gemeinschaft zu verbinden.
März-Tagundnachtgleiche Einführung
Die Tagundnachtgleiche im März, die jedes Jahr um den 20. oder 21. März stattfindet, markiert ein bedeutendes astronomisches Ereignis, bei dem Tag und Nacht ungefähr gleich lang sind und den Frühling auf der Nordhalbkugel und den Herbst auf der Südhalbkugel einläuten. Dieses Himmelsphänomen wird seit Jahrhunderten kulturübergreifend gefeiert und symbolisiert oft Erneuerung und Gleichgewicht. Antike Zivilisationen wie die Ägypter und Maya errichteten monumentale Bauwerke, die auf die Tagundnachtgleiche ausgerichtet waren, und betonten so deren Bedeutung in landwirtschaftlichen und zeremoniellen Kalendern. Interessanterweise stammt das Wort „Tagundnachtgleiche“ aus dem Lateinischen und bedeutet „gleiche Nacht“. Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, pflegen viele Kulturen Feste, Rituale und Traditionen, die den Wechsel der Jahreszeiten ehren. So wird die Tagundnachtgleiche im März zu einer Zeit der Besinnung, Dankbarkeit und Hoffnung für das kommende Jahr.
Einführung zum griechischen Unabhängigkeitstag
Der griechische Unabhängigkeitstag, der am 25. März gefeiert wird, erinnert an den Beginn des griechischen Unabhängigkeitskrieges 1821, der schließlich zur Befreiung Griechenlands von fast vier Jahrhunderten osmanischer Herrschaft führte. Dieser Tag markiert nicht nur einen Wendepunkt in der griechischen Geschichte, sondern fällt auch mit dem Fest Mariä Verkündigung zusammen, einem bedeutenden religiösen Feiertag. Zu den Feierlichkeiten gehören Paraden, traditionelle Tänze und das Hissen der griechischen Flagge als Symbol des Nationalstolzes. Der Tag erinnert an das reiche kulturelle Erbe Griechenlands und die für die Freiheit gebrachten Opfer. Interessant ist, dass die Revolution von den Idealen der Aufklärung inspiriert war und der griechische Unabhängigkeitskrieg oft als Vorläufer der breiteren Welle nationalistischer Bewegungen in Europa im 19. Jahrhundert gilt. Sowohl in Griechenland als auch in der griechischen Diaspora werden traditionelle Speisen wie Moussaka und Baklava gefeiert, um die Gemeinschaften in Erinnerung an ihre gemeinsame Geschichte und Identität zu vereinen.