Wie wurde Thanksgiving zum Nationalfeiertag? Die überraschende Geschichte hinter dem Turkey Day

Hallo Leute, euer kleiner Feiertagsassistent ist wieder da! Hoffentlich freut ihr euch schon auf gutes Essen und Zeit mit der Familie. Kürzlich hat mich einer unserer Leser mit einer wichtigen Frage konfrontiert: „Wie wurde Thanksgiving überhaupt zu einem Feiertag?“ Tolle Frage! Lasst uns die faszinierende Hintergrundgeschichte erkunden – denn es geht um viel mehr als nur Truthahn und Football.
Thanksgiving, wie wir es heute kennen – Paraden, Kürbiskuchen und Tryptophan-Nickerchen – ist also nicht über Nacht entstanden. Es hat tatsächlich Wurzeln, die weit zurückreichen. Die meisten von uns kennen die Grundlagen: Pilger, amerikanische Ureinwohner, ein großes Fest im Jahr 1621. Doch daraus einen landesweiten Feiertag zu machen, erforderte viel Zeit, Mühe und einige Überzeugungsarbeit des Präsidenten.
War Thanksgiving schon immer ein Nationalfeiertag?
Nein, nicht einmal annähernd! Lange Zeit wurde Thanksgiving nur sporadisch gefeiert, hauptsächlich in Neuengland. Die einzelnen Bundesstaaten wählten unterschiedliche Daten, und in den USA war es nicht einheitlich. Erst eine Schriftstellerin namens Sarah Josepha Hale – genau, dieselbe Frau, die „Mary Had a Little Lamb“ geschrieben hat – drängte wirklich auf einen nationalen Tag des Dankes. Sie schrieb 17 Jahre lang ununterbrochen Briefe an Politiker und argumentierte, das Land brauche einen Feiertag, der alle Teile der Nation vereint. Schließlich, mitten im Bürgerkrieg, hörte Abraham Lincoln zu. 1863 erklärte er Thanksgiving zum nationalen Feiertag, der jeden November gefeiert werden sollte. Beharrlichkeit hat sich also gelohnt!
Warum hat Lincoln es offiziell gemacht?
Lincoln hatte alle Hände voll zu tun (kein Wortspiel beabsichtigt), da der Bürgerkrieg das Land auseinanderriss. Er dachte, ein nationaler Erntedanktag könnte helfen, die Menschen zusammenzubringen, auch symbolisch. Er legte ihn auf den letzten Donnerstag im November fest, und er blieb dabei … zumindest eine Zeit lang. Später, während der Weltwirtschaftskrise, verlegte Franklin D. Roosevelt ihn kurzzeitig um eine Woche vor, um die Weihnachtseinkaufssaison zu verlängern und die Wirtschaft anzukurbeln. Die Leute waren nicht begeistert – er wurde „Franksgiving“ genannt und sorgte, ja, für Verwirrung. Schließlich machte der Kongress ihn offiziell: den vierten Donnerstag im November. Keine weiteren Änderungen!
Was ist mit dem ersten Erntedankfest?
Das Fest der Pilger und des Wampanoag-Stammes im Jahr 1621 war eine dreitägige Veranstaltung zur Feier einer guten Ernte. Damals hieß es noch nicht „Thanksgiving“ und fand definitiv nicht jedes Jahr statt. Tatsächlich waren Dankestage oft religiös und feierlich – nicht das kulinarische Fest, das wir heute kennen. Die moderne Stimmung mit Truthahn und allen Beilagen? Das hat sich im Laufe der Zeit entwickelt, beeinflusst von Zeitschriftenartikeln, Hauswirtschaftslehre und, ja, Marketing.
Wie wurde Truthahn zum Hauptgericht?
Lustigerweise war der Truthahn beim ersten Thanksgiving nicht einmal der Star – Wild und Meeresfrüchte waren üblicher. Doch mit der Verbreitung des Feiertags wurde der Truthahn immer beliebter, da er groß genug war, um eine Familie zu ernähren, und überall erhältlich war. Außerdem erwähnten berühmte Schriftsteller wie Charles Dickens ihn in Geschichten, und im 20. Jahrhundert war er praktisch das inoffizielle Maskottchen von Thanksgiving. Heute werden an Thanksgiving rund 46 Millionen Truthähne verzehrt. Das sind ganz schön viele Vögel!
Feiern andere Länder Thanksgiving?
Sicher! Kanada feiert im Oktober sein eigenes Thanksgiving (mit einer etwas anderen Geschichte), und auch Länder wie Liberia und einige karibische Inseln haben verschiedene Versionen. Aber die US-Version genießt dank der Popkultur und der legendären Macy's-Paraden weltweit definitiv den größten Ruf.
So, das ist die Neuigkeit! Dank einiger engagierter Leute und einiger historischer Wendungen hat sich Thanksgiving von einem regionalen Erntedankfest zu einem nationalen Feiertag entwickelt. Es ist ein Tag der Dankbarkeit, des guten Essens und, ja, vielleicht auch der politischen Auseinandersetzung mit den Cousins – aber hey, das ist ja auch Tradition.
So, das war mein ausführlicher Einblick in die Geschichte von Thanksgiving, dem Feiertag, den wir alle kennen und lieben. Egal, ob Sie sich für die Geschichte interessieren oder einfach nur nach lustigen Fakten für den Esstisch suchen – ich hoffe, ich habe Ihnen hier ein umfassendes Bild vermittelt. Wenn Sie weitere Fragen zu Feiertagen haben oder einfach nur chatten möchten, schreiben Sie mir. Frohes Thanksgiving euch allen!